‘COOLTUR 030’

 

 

COOLTUR030 hatte im Juni 2003 seine Tätigkeit aufgenommen mit der monatlichen Lesereihe UNENTDECKTE STÜCKE, die vom Hauptstadtkulturfonds gefördert wurde.

 

Bisher unaufgeführte, deutschsprachige Theaterstücke wurden von Schauspielern gelesen und einem Publikum aus interessierten Laien und Theaterfachleuten, wie Regisseuren, Dramaturgen, Verlegern und Intendanten vorgestellt. Neben prominenten Schauspielern, wie Judy Winter, Leslie Malton, Guntbert Warns, Hans-Peter Hallwachs, Ulrike Bliefert und Friedhelm Ptok unterstützten zahlreiche in Berlin bekannte und weniger bekannte Schauspieler diese Lesereihe durch ihre Mitarbeit.

 

  

 

 

Von Januar 2004 bis Juni 2005 mietete COOLTUR030 im Tacheles den COOLTURLADEN. Hier fanden in dieser Zeit unterschiedlichste Lesungen zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses statt. Theaterstücke mit einem Osteuropaschwerpunkt, neue internationale Dramatik, Drehbuchlesungen, darüber hinaus gab es als wiederkehrende Lesungen auch Kitschromane mit Chorbegleitung und erotische Erzählungen.

 

 

 

Bekannte Künstler wie Anna Thalbach oder der ehemalige Tagesschausprecher Wilhelm Wieben unterstützten mit Einzellesungen die Arbeit von COOLTUR030.

 

Der story slam entwickelte sich zur bekannten Dauereinrichtung, eine Lesung von Kurzgeschichten mit Albrecht Selge, dem mehrfach preisgekrönten Autor, als Stargast. Aber auch ungewöhnliche Performances, in denen Sprache und Form auf unterschiedliche Art miteinander in Beziehung traten und Theateraufführungen, in denen Junge Nachwuchsregisseure sich ausprobierten oder Künstler, wie der portugiesische Schauspieler Paolo Castro, mit seinem Festivalprogramm auftraten.

 

Auch im Bereich Musik wurden Nachwuchsmusiker, Sänger und Bands vorgestellt. Mit dem Schwerpunkt Musik hat COOLTUR030 ein erfolgreiches Programm gestartet, das zahlreichen Bands eine attraktive Auftrittsmöglichkeit verschaffte.

 

Die spannende Arbeit mit dem künstlerischen Nachwuchs endete im Juni 2005.

 

Seit 2006 arbeite ich an meinem Roman „Das Zeitlabyrinth“ und an einer begehbaren Installation, die ebenfalls unter dem Namen „Zeitlabyrinth“ fungiert.

 

Siehe auch www.zeitlabyrinth.de